Seit einigen Jahren unterstützen wir im Rahmen der Katutura Projekte in NAMIBIA ein Selbsthilfe-Projekt: Das Women’s Project in Swakopmund und das Waisenhaus Orlindi.  Unser direkter Kontakt zu diesen Projekten in Namibia ist Herr Peter Spätling, der seit vielen Jahren den afrikanischen Kontinent bereist und verschiedene Projekte begleitet. 

Beim Womens’s Project wird  den Menschen durch gezielte Anleitung, schulische Bildung, handwerkliche Fähigkeiten etc.  die Fähigkeit zur Selbsthilfe vermittelt.

Die  Hilfe zielt nicht auf die kurzfristige Verbesserung der Lebensverhältnisse, sondern versucht durch die Vermittlung von Fertigkeiten eine grundsätzliche Veränderung zu schaffen, die es den Menschen ermöglicht, einen besseren Lebensstandard zu erreichen.

Dies geschieht unter anderem durch die Förderung des Kunsthandwerks. Im Rahmen solcher Projekte werden vor allem Frauen in der Herstellung verschiedenster Gegenstände wie Schmuck, Schnitzereien, Flechthandwerk, Töpferei  usw.  trainiert. Anschließend haben sie die Möglichkeit ihre Erzeugnisse in ausgewählten Läden teils zu selbst ausgehandelten Preisen zu verkaufen. Unterstützt wird dieses Projekt durch mehrere andere Projekte: es gibt zum Beispiel einen Kindergarten, so dass die Kinder tagsüber betreut sind und Zugang zu Bildung haben.  Eine Suppenküche gibt  warme Mahlzeiten aus und es wird ein Gemüsegarten unterhalten. 

Im Waisenhaus Orlindi leben zwischen 20 und 30 Kinder und Jugendliche. Da es keine konstante, geregelte Finanzierung gibt, ist das Waisenhaus komplett auf Spendengelder angewiesen.

 

Neuigkeiten zu den Projekten von Peter Spätling

“Im letzten Jahr konnte wurde mit dem Erlös des Kalenders vor allem die Fidel-Castro-Ruz-Schule in Katutura in Windhoek unterstützt. Sie erhielt, nachdem wir in den Jahren zuvor eine komplette Küche für die 1200 Schüler/innen dort gebaut haben, eine größere Lebensmittelspende und Gasflaschen zum Kochen, sodass auch weiterhin die Kinder mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden können.

Bei der Übergabe der Sachspenden konnte ich zusammen mit der Schulleiterin  als kleines Dankeschön seitens der Schule eine Dankestafel, die an der Küche angebracht ist, enthüllen. Nochmals vielen herzlichen Dank allen Spendern und Käufern des Kalenders.

Ein weiterer Schwerpunkt des Spendeneinsatzes war Mondesa DRC, das Township von Swakopmund, wo sich die Selbsthilfegruppe der Frauen stetig vergrößert und inzwischen ein neues Grundstück in dem Township erworben werden konnte. Hauptgrund für den Zulauf zu dieser Einrichtung ist aber auf jeden Fall auch hier die mehrmalige Essensausgabe in der Woche. Viele der 5000 Menschen, die hier leben sind arbeitslos und verfügen über kein Einkommen. Mit dem Projekt soll für die Kinder nicht nur ausreichende Ernährung, sondern auch ein möglichst erfolgreicher Einstieg in der Schule gewährleistet werden und somit letztendlich auch ein Abtriften in die Kriminalität, was leider auch in Namibia in zunehmendem Maße zu verzeichnen ist, verhindert werden.

Es ist auf jeden Fall wesentlich sinnvoller, vor Ort Hilfe zu leisten, als Elendsflüchtlinge aus Afrika in Europa aufzunehmen.

Daher habe ich mich entschlossen, noch einmal in diesem Jahr – möglicherweise letztmals nach 15 erfolgreich herausgegebenen Kalendern – die Projekte weiter zu fördern, auch wenn es nicht einfacher wird, denn die Sponsorengelder für die Erstellung des Kalenders sind erneut stark zurückgegangen.

Trotzdem haben wir es wieder geschafft und der Kalender für 2020 ist bereits fertig und kann bestellt werden. (Preis 12 Euro + 6 Euro Versand).

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns bei der Hilfe zur Selbsthilfe in Namibia mit Kalenderkauf oder einer Spende unterstützen würden. Nochmals herzlichst bedanken möchte ich mich bei allen Spendern, insbesondere jenen, die mit mehr als 100 Euro Spende uns unterstützt haben und so die Realisierung und den Bestand der Projekte ermöglichten.

Der Kalender enthält wie in jedem Jahr je vier attraktive Aufnahmen von Tieren, Landschaften und Kindern aus Namibia.

Im Voraus schon jetzt allen Käufern des Kalenders und allen Spendern ein großes Dankeschön!

Peter Spätling”

 

 

 

 

 

Frühere Beiträge:

 

Spendenübergabe durch Herrn Spätling 2016

 

 

 

In der Küche der Fidel Castru Ruz Schule in Katutura.

 

Künftige Spenden sollen vor allem in Lebensmittel für diese Schulkinder fliessen, für welche die Schulmahlzeit oft die einzig warme Mahlzeit ist, die sie bekommen.